Kilometerstand am Morgen – bereit für die Inselrunde.
Eigentlich war heute Ruhetag.
Zumindest offiziell.
Praktisch sah das dann etwas anders aus.
Kurz vor dem Wecker war ich bereits wach.
Offenbar hat sich mein Körper mittlerweile an das Reisen gewöhnt.
Nach dem Frühstück – selbstverständlich inklusive der obligatorischen Spiegeleier – war die Sache schnell entschieden:
Motorradklamotten an.
Drohne einpacken.
Calimoto starten.
Und einen Rundkurs ins Navi laden.
Geplant waren etwa 150 Kilometer und rund 3 Stunden Fahrzeit.
Also eigentlich nur eine kleine Runde.
Wie so oft stellte sich später heraus:
Die Definition von „klein“ ist auf Motorradreisen relativ flexibel.
🏍️ Euböa überrascht
Die meisten Griechenland-Urlauber kennen
Euboea
höchstens vom Vorbeifahren.
Dabei hat die Insel deutlich mehr zu bieten, als man auf den ersten Blick vermuten würde.
Die Strecke führte zunächst entlang der Küste.
Das Meer stets in Sichtweite.
Dann wieder hinein ins Hinterland.
Durch kleine Dörfer.
Über Hügel.
Und schließlich in die Berge.
Genau diese Mischung macht die Insel so interessant.
Kaum glaubt man zu wissen, was hinter der nächsten Kurve wartet, sieht alles wieder völlig anders aus.
🌊 Küste, Kurven und Meerblick
Die Küstenabschnitte waren genau so, wie man sie sich vorstellt.
Warme Luft.
Tiefblaues Wasser.
Wenig Verkehr.
Und immer wieder kleine Buchten, bei denen man am liebsten stehen bleiben würde.
An solchen Tagen merkt man wieder, warum man überhaupt Motorrad fährt.
Es geht nicht darum, möglichst schnell irgendwo anzukommen.
Es geht um genau diese Momente dazwischen.
⛰️ Hinauf in die Berge
Je weiter die Strecke ins Inselinnere führte, desto kurviger wurde es.
Und desto besser.
Die Straßen waren überwiegend in gutem Zustand.
Die Kurven flüssig.
Der Verkehr praktisch nicht vorhanden.
Genau die Art von Straßen, auf denen man sich einfach treiben lassen kann.
Mal ein kurzer Blick ins Tal.
Dann wieder ein Panorama Richtung Meer.
Und immer dieses Gefühl:
Noch eine Kurve.
Und noch eine.
Und noch eine.
🚁 Die Drohne blieb leider am Boden
Eigentlich hatte ich vor, heute auch ein paar schöne Luftaufnahmen einzufangen.
Die Drohne war schließlich nicht umsonst mit dabei.
Der Plan war gut.
Die Realität weniger.
Denn heute blies ein kräftiger Wind über die Insel.
Und zwar so kräftig, dass der Gedanke an einen Drohnenflug ziemlich schnell wieder verworfen wurde.
Sicher wäre vielleicht etwas gegangen.
Aber die Betonung liegt auf vielleicht.
Und bevor die Drohne ihren Urlaub ohne mich fortsetzt, blieb sie lieber im Koffer.
Man muss sein Glück ja nicht herausfordern.
🏖️ Zurück ins Resort
Nach einigen Stunden und deutlich mehr Kurven als ursprünglich erwartet ging es zurück ins
Brown Beach Evia Island
Noch einmal Pool.
Noch einmal Strand.
Noch einmal All Inclusive.
Und ganz ehrlich:
Diese zwei Nächte Pause haben genau zum richtigen Zeitpunkt stattgefunden.
Nach den vielen Kilometern der letzten Tage tut es gut, einmal nicht sofort wieder weiterziehen zu müssen.
⚓ Morgen wird es spannend
Morgen geht es weiter.
Und zwar in Richtung
Piraeus.
Von dort wartet die Fähre.
Am Abend werde ich an Bord gehen.
Und wenn alles nach Plan läuft – was bekanntermaßen nie garantiert ist – werde ich am nächsten Morgen endlich dort ankommen, worauf diese Reise von Anfang an ausgerichtet war:
➡️ Crete
Das eigentliche Ziel dieser Tour rückt damit zum ersten Mal wirklich greifbar nahe.
Kilometerstand nach der Inselrunde.
🎥 Relive-Video der heutigen Tour
Die Rundfahrt über Euböa – Küste, Berge und jede Menge Kurven.
Morgen heißt es also:
Leinen los.
Bis morgen. 🏍️⚓🇬🇷