Nach den letzten Tagen im Sattel durfte es heute einmal etwas ruhiger werden.
Eigentlich waren die vergangenen Etappen alle ein wenig länger als ursprünglich gedacht.
Wie so oft.
Und nachdem das Wetter hier herrlich ist und die Strände rund um Ksamil wirklich verzaubern, war die Entscheidung schnell getroffen:
Heute bleibt Black Beauty stehen.
Ein Tag Pause.
Ein Tag Meer.
Ein Tag durchatmen.
Bevor es morgen weitergeht – nach Griechenland.
Und diesmal geht es erstmals auch wieder ein Stück ins Landesinnere.
🇬🇷 Morgen Richtung Griechenland
Eigentlich war der Plan:
Zwischenstopp in
Ioannina
eine Nacht dort verbringen und dann gemütlich weiter.
Dann kam – wie so oft – das Nachdenken beim Frühstück.
Und plötzlich war klar:
Warum nicht gleich weiterfahren?
Also wurde kurzerhand umgeplant.
Morgen geht es direkt weiter zu den beeindruckenden
Meteora
Mehr dazu natürlich, wenn es dann wirklich so kommt.
Wobei man inzwischen gelernt hat:
Sicher ist nur:
Nix is fix.
⏰ Heute hat tatsächlich der Wecker gewonnen
Zum ersten Mal auf dieser Reise hat mich heute tatsächlich der Wecker aus dem Schlaf geholt.
Die letzten Tage war ich immer schon vorher wach.
Heute offenbar nicht.
Auch gut.
Urlaub darf das.
🍳 Frühstück mit Aussicht
Das Frühstück war angenehm einfach – und genau richtig.
- Eier
- Gurken
- Tomaten
- Oliven
Mehr braucht es manchmal gar nicht.
Dazu Kaffee.
Und ein paar Minuten ohne Helm, Navi und Kilometer.
🧽 Black Beauty bekommt Wellness
Dann stand etwas an, das längst nötig war:
Motorradwäsche.
Oder genauer gesagt:
waschen lassen.
Selbstbedienungsboxen scheint es hier weit und breit keine zu geben.
Dafür Waschservices.
Also hingetuckert und beim erstbesten stehen geblieben.
Preis:
300 LEK – also rund 3 Euro.
Dafür wurde der Staub der letzten 1.000 Kilometer entfernt.
Und nicht nur der.
Wie ich erst später bemerkt habe:
Ein guter Teil der Kennzeichenbeschriftung wurde gleich mit weggekärchert.
Perfekt.
Das heißt:
Bei nächster Gelegenheit Stift besorgen und nachzeichnen.
Bevor irgendein motivierter Polizist auf kreative Gedanken kommt.
🌴 Ksamil – wie eine Perlenkette aus Strand und Meer
Dann endlich:
Badesachen an.
Ab ans Wasser.
Und Ksamil ist wirklich genau so schön, wie man es in Erinnerung hat.
Ein Strand schöner als der andere.
Dazwischen Strandbars und Beachclubs.
Alles reiht sich aneinander wie eine Perlenkette.
Am Ende hat es mich – wenig überraschend – wieder zur
Black Pearl Beach Club
verschlagen.
Zwei Liegen plus Sonnenschirm:
10 Euro für den ganzen Tag.
Ganz ehrlich:
Absolut fair.
🌊 Erst frisch – dann herrlich
Kurz auf die Liege.
Dann direkt ins Wasser.
Anfangs:
frisch.
Sehr frisch: 23°C
Aber sobald man einmal drin ist?
Perfekt.
Und spätestens nach ein paar Minuten fragt man sich wieder, warum man nicht schon früher hineingegangen ist.
🌅 Später zurück ins Hotel
Am späten Nachmittag ging es wieder zurück.
Duschen.
Kultivieren.
Und überlegen, was es heute Abend werden soll.
Die gegrillten Kalamari gestern – gemeinsam mit griechischem Salat – waren für insgesamt 11 Euro wirklich hervorragend.
Also gut möglich, dass heute wieder Fisch auf dem Teller landet.
🔜 Der nächste Beitrag…
…kommt dann vermutlich schon aus Griechenland.
Vermutlich.
Denn unterwegs gilt weiterhin:
Sicher ist nur: nix is fix.
🏍️🌊🇬🇷
Die Linke zum Gruß! ✌️ Hab weiterhin eine tolle Tour! Wünsche dir perfekten Grip und feinstes Biker-Wetter!
Ein Tag am Strand in diesem schönen Ort passt perfekt für deine Erholung vor der nächsten Reise. Wunderschön alles! Kann man dieses Hotel auf Booking.com finden? Liebe Grüße, ich freue mich auf weitere Fotos! Dana 🤗 Mein Thomas liegt gerade am Pool, später fahren wir nach Baja Sardinia