Etappe 6 – Zweimal zu spät ist auch eine Art Tradition

Meteora war ein Fixpunkt auf meiner Reiseliste.

Nicht unbedingt genau an diesem Tag.

Nicht mit minutiöser Planung.

Aber klar war:

Hier wollte ich wieder hin.

Zum einen natürlich, weil dieser Ort einfach beeindruckend ist.

Zum anderen aus einem ganz bestimmten Grund:

Beim letzten Mal war ich zu spät dran und habe kein einziges Kloster mehr von innen gesehen.

Und diesmal?

…war ich wieder zu spät.

Öffnungszeiten:

09:30 bis 15:00 Uhr

Und wann war ich dort?

Genau.

Aber eines nach dem anderen.


☕ Frühstück, Koffer, Rechnung

Der Morgen in Ksamil begann angenehm.

Frühstück.

Kaffee.

Noch einmal kurz das Meer genießen.

Dann Koffer packen.

Motorrad beladen.

Und anschließend zur Besitzerin, um die offene Rechnung zu begleichen.

Die erste Nacht hatte ich über Booking gebucht.

Schon zu einem guten Preis.

Die zweite direkt vor Ort.

Und dann die Überraschung:

Noch günstiger.

Für das Doppelzimmer inklusive Frühstück:

30 Euro.

Also auch für die Zukunft vorgemerkt:

Direkt fragen lohnt sich.


🏍️ Perfekter Start

Los ging es bei angenehmen 27 Grad.

Fast ideal.

Die Straßen waren anfangs eher durchschnittlich.

Aber je weiter ich fuhr, desto schöner wurden Kurven und Strecke.

Und dann kam die Grenze.


🚧 Albanien – Griechenland

Auf albanischer Seite nur wenige Autos.

Zwei nette Fahrer winkten mich sogar nach vorne.

Trotzdem zog sich alles.

Denn die Grenzbeamten hatten offenbar beschlossen:

Heute wird genau kontrolliert.

Sehr genau.

Bei mir:

ein kurzer Blick.

Pass.

Weiter.

Dann die griechische Seite.

Und dort plötzlich eine richtige Kolonne.

Autos soweit man sieht.

Mindestens vierzig.

Zum Glück tauchte dann eine Gruppe italienischer Motorradfahrer auf.

Ich schloss mich spontan an.

Gemeinsam schummelten wir uns bis ganz nach vorne.

Mit Erfolg.

Und plötzlich war die Grenze passiert.

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⛰️ Hoch hinauf

Hinter der Grenze ging es direkt hinein ins Gebirge.

Und mit jedem Höhenmeter wurde es frischer.

Von sommerlich warm runter auf nur noch 17 Grad.

Fast schon überraschend kühl.

Aber genau diese Landschaft machte alles wett.

Kurven.

Berge.

Weite Ausblicke.

Und dieses Gefühl, unterwegs wirklich irgendwo zwischen zwei Welten zu fahren.

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🏛️ Meteora – und wieder knapp vorbei

Dann endlich:

Meteora

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Und sofort wieder dieses Gefühl:

Beeindruckend.

Diese Felsen.

Diese Lage.

Diese Klöster.

Fast unwirklich.

Dann Blick auf die Uhr.

Dann aufs Schild.

Dann fällt der Groschen.

Griechenland liegt in einer anderen Zeitzone.

Eine Stunde voraus.

Und damit war klar:

Wieder zu spät.

„Hätt i, wär i, tät i.“

Vielleicht klappt es morgen.

Dritter Versuch.


🍺 Feierabend

Jetzt erst einmal gemütlich ein Bier.

Den Tag Revue passieren lassen.

Und überlegen, wo es morgen hingeht.

Aber erst nachdem dieser Beitrag fertig ist.

Wie immer.


🎥 Relive-Film der heutigen Etappe

Von Ksamil durch die Berge bis zu den Meteora-Klöstern.

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