🏁 Zuhause – Das Ende der Kreta-Tour 2026

Es ist soweit.

Die Tour ist beendet.

Zumindest die große Tour des Jahres.

Während ich diese Zeilen schreibe, sind die meisten Sachen bereits ausgepackt. Die Motorradmontur dreht ihre ersten Runden in der Waschmaschine und Black Beauty wartet noch auf die wohlverdiente Grundreinigung. Die Spuren von fast drei Wochen unterwegs und über 4.800 Kilometern haben sich schließlich nicht von selbst angesammelt.

Und irgendwie fühlt es sich seltsam an.

Vor nicht einmal drei Wochen stand ich in Graz, das Motorrad maximal beladen, voller Vorfreude auf das, was kommen würde. Heute sitze ich wieder zuhause und frage mich, wo die Zeit geblieben ist.


🏍️ Die letzte Etappe

Die Heimfahrt von Venedig gestaltete sich unspektakulär.

Und das ist durchaus positiv gemeint.

Das Wetter spielte mit.

Trocken von Anfang bis Ende.

In den frühen Morgenstunden war es noch etwas frisch, doch spätestens ab Udine meldeten sich die angenehmen Temperaturen zurück.

Die Strecke selbst bot keine großen Überraschungen mehr.

Außer einer.

Natürlich.

Der obligatorische kilometerlange Stau vor der letzten italienischen Mautstation.

Offenbar gehört dieser mittlerweile genauso zu Italien wie Espresso, Vespa und schlechte Parkplatzsuche.

Zum Glück hat man als Motorradfahrer gewisse Vorteile.

Und so konnte ich mich langsam, aber stetig zwischen Autos und Lastwagen nach vorne arbeiten.

Die Maut selbst sorgte dann noch einmal für einen kleinen Aha-Moment.

Über 23 Euro von Venedig bis zur österreichischen Grenze.

Ein durchaus stolzer Preis für ein paar Stunden Asphalt.


🇦🇹 Wieder zuhause

Nach der Grenze verlief die Heimreise ruhig.

Durch Kärnten.

Weiter in die Steiermark.

Keine besonderen Vorkommnisse.

Keine Grenzwartezeiten.

Keine Fähren.

Keine Hotelbuchungen.

Keine spontanen Routenänderungen.

Einfach fahren.

Und irgendwann war ich wieder zuhause.

So unspektakulär kann das Ende einer großen Reise sein.


📊 Die Zahlen

Am Ende stehen beeindruckende Zahlen auf dem Papier:

🏍️ Über 4.800 Kilometer

⏱️ Mehr als 77 Stunden im Sattel

🌍 7 Länder

🏝️ 2 Inseln

3 Fährüberfahrten

🏨 Zahlreiche Unterkünfte

☕ Unzählige Kaffees

🍺 Noch mehr Ankunftsbiere

Doch wie so oft erzählen Zahlen nur einen kleinen Teil der Geschichte.


❤️ Was bleibt

Was bleibt, sind die Erinnerungen.

Die Jadranska Magistrala.

Mostar.

Die Bucht von Kotor.

Der Llogara Pass.

Meteora.

Delphi.

Euböa.

Die Lassithi-Hochebene.

Vai.

Xerokambos.

Kallikratis.

Falassarna.

Und unzählige Straßen, deren Namen ich vermutlich längst vergessen habe.

Es sind die kleinen Momente, die in Erinnerung bleiben.

Der erste Kaffee am Meer.

Die Gespräche mit Fremden.

Die freundlichen Gastgeber.

Die kleinen Pannen.

Die Planänderungen.

Und die Erkenntnis, dass die besten Geschichten meistens genau dann entstehen, wenn der ursprüngliche Plan nicht funktioniert.


🔜 Wie geht es weiter?

Die Motorradsaison 2026 ist natürlich noch lange nicht vorbei.

Es werden noch einige kleinere Touren folgen.

Vielleicht ein verlängertes Wochenende.

Vielleicht ein paar Tagestouren.

Vielleicht auch wieder etwas Größeres.

Einige davon werden sicher ihren Weg hier in den Blog finden.

Wer künftig über neue Touren informiert werden möchte, kann mir gerne seine E-Mail-Adresse schicken.

Dann verpasst ihr keine neuen Beiträge.


🗺️ Und nächstes Jahr?

Die Frage wurde mir unterwegs immer wieder gestellt:

„Und wohin geht die große Tour nächstes Jahr?“

Die ehrliche Antwort lautet:

Ich weiß es noch nicht.

Zum Glück.

Denn genau das macht einen Teil der Vorfreude aus.

Noch habe ich ein wenig Zeit, um zu planen.

Zu träumen.

Karten zu studieren.

Und neue Ideen zu sammeln.


🙏 Danke

Zum Abschluss möchte ich einfach Danke sagen.

Danke an alle, die mich auf dieser Reise begleitet haben.

An alle, die mitgelesen haben.

An alle, die Kommentare geschrieben haben.

An alle, die Nachrichten geschickt haben.

Und an alle, die sich regelmäßig gefragt haben, in welchem Land ich mich eigentlich gerade befinde.

Es hat mir große Freude gemacht, euch auf dieser Tour mitzunehmen.

Und vielleicht sehen wir uns bei der nächsten Reise wieder.

Bis dahin:

Bleibt gesund.

Bleibt neugierig.

Und bleibt niemals zu lange zuhause.


Doc-T on Tour

Kreta 2026 – Ende der Reise.

🏍️🌍☀️

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