Etappe 2 – Rechts das Meer, links die Felsen


Kilometerstand am Morgen – bereit für die nächste Etappe.


Heute früh nur kurz die Balkontür geöffnet –
und sofort weht mir ein Schwall warmer Meeresluft entgegen.

Damit war die Entscheidung gefallen.

Keine Goretex-Montur.

Heute ist Mesh angesagt.

Und nach dem gestrigen Tag war klar: genau richtig.


☕ Frühstück mit Aussicht und sechs Kaffee später

Beim Frühstück wurde noch einmal ordentlich Energie geladen.

Sechs Kaffee.

Drei Spiegeleier.

Und ein paar ruhige Minuten mit Blick aufs Meer.

Dann heißt es wieder:

Koffer schließen.
Motorrad beladen.
Rechnung begleichen.

Für 63 € ein sauberes Doppelzimmer zur Alleinbenutzung inklusive Frühstück – absolut fair.

Und deshalb gerne noch einmal eine ehrliche Empfehlung:

Wer in der Gegend von Novi Vinodolski bzw. Povile unterwegs ist und eine unkomplizierte, saubere und wirklich gastfreundliche Unterkunft sucht:

👉 Garfild Guesthouse

Eine Adresse, zu der ich jederzeit wieder zurückkommen würde.


🏍️ Jadranska magistrala – und sofort wieder mittendrin

Heute ging es sogar etwas früher los als gestern.

Kurz bevor das Rudel der restlichen Motorradfahrer aufbricht –
zu Spitzenzeiten standen bestimmt 25 Motorräder am Parkplatz – rolle ich los Richtung Süden.

Und dann beginnt sie:

Die Jadranska magistrala

Eine Straße, die man kaum erklären kann, wenn man sie nicht selbst erlebt hat.

Rechts das Meer.

Links die Felsen.

Und jede einzelne Kurve zieht einen noch ein Stück tiefer hinein.


Pfingstmontag ist in Kroatien kein Feiertag – das merkt man.

Entsprechend viel Verkehr.

Nicht nur Motorräder.

Vor allem:

  • LKW
  • Wohnwagengespanne mit gelben Nummerntafeln
  • Urlauber auf dem Weg Richtung Süden

Überholen geht nur stellenweise.

Aber dort, wo es möglich ist, läuft es gut.

Kaum Wind.

Warmer Fahrtwind.

Griffiger Asphalt.

Und Kurven, die einen komplett in ihren Bann ziehen.

Mit jeder Kurve verschwindet ein Stück Alltag.

Das Brummen des Motors.

Der Rhythmus der Straße.

Die Bewegung des Motorrads.

Fast hypnotisch.

Und schon nach kurzer Zeit war ich entspannter als seit Langem.


🏨 Frühstücksentscheidung: heute Vodice

Eigentlich hatte ich für heute eher die Gegend rund um
Skradin
oder Šibenik im Kopf.

Beim Frühstück dann spontan Booking geöffnet.

Und plötzlich springt mich ein Hotel an:

Vodice

Perfekt.

Vier Sterne.

Zwar ein bisschen in die Jahre gekommen – aber sauber.

Preis:

70 € inklusive Frühstück.

Und dafür gibt’s zusätzlich:

  • privaten Gratisparkplatz
  • Meerblick
  • nur etwa 100 Meter bis zum Strand

Da muss man nicht lange überlegen.


🌊 Noch Vorsaison – aber schon viel Leben

Die Saison hat hier offiziell noch nicht richtig begonnen.

Mehr als die Hälfte der Lokale und Stände ist noch geschlossen oder wird renoviert.

Trotzdem merkt man:

Es lebt.

Auf den kleinen Promenaden.

Zwischen den Cafés.

Auf den Gassen.

Es ist noch entspannt – aber die Saison steht bereits vor der Tür.

Genau dieser Übergang hat seinen eigenen Reiz.

Natürlich mussten unterwegs auch ein paar Kaffeestopps sein.

Der Koffeinstand will schließlich ebenfalls gepflegt werden.


💶 Weiter südlich merkt man es auch beim Preis

Am frühen Nachmittag dann im Hotel angekommen.

Alles gut.

Aber eines merkt man deutlich:

Je weiter man Richtung Süden kommt, desto spürbarer steigen die Preise.

Gestern:

Ankunftsbier etwa 3,50 €

Heute:

5 €

Aperol Spritz?

10,50 €

Willkommen weiter unten an der Küste.


🧭 Morgen: weg vom Meer – zumindest kurz

Das morgige Ziel steht bereits fest:

➡️ Mostar

Das Hotel dazu noch nicht.

Und ja:

Morgen geht es weg vom Meer.

Zumindest kurz.

Ein kleiner Abstecher ins Landesinnere.

Aber keine Sorge –

mein geliebtes Wasser wartet danach schon wieder.



Etappe geschafft – Kilometerstand am Ende des Tages.


Die heutige Strecke im Rückblick – entlang der Küste Richtung Süden.


🔧 Kleiner technischer Nachtrag

Aktuell macht mir der Blog leider noch ein wenig Arbeit.

Bilder hochladen funktioniert weiterhin nur sehr zäh oder teilweise gar nicht.

Und manchmal ist schon das Aktualisieren des Blogbeitrags selbst eine kleine Geduldsprobe.

Ich hoffe, das löst sich bald.

Bis dahin gilt eben:

Ein bisschen Abenteuer darf offenbar auch beim Bloggen nicht fehlen.

Morgen geht’s weiter. 🏍️🌊

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen